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Testen ist gut, testen lassen ist besser: Emacs Lisp Regression Test (ERT)

Hugh Frazer: Battle of Clontarf

Wie schrieb ich im Rahmen unserer Funktion "my-format-time" zum Konvertieren eines Datums in ein anderes Datumsformat?

Wir testen die Funktion natürlich erst einmal: Dazu wechseln wir in einen Test-Buffer (z. B. Ctrl-x b test) und führen unsere Funktion per M-: (my-format-time "2018-05-31") aus.

Das machen wir ab sofort nicht mehr, denn: Als "richtiger" Emacs-Benutzer haben Sie zum Testen was viel Besseres: ERT aka "Emacs Lisp Regression Testing":

ERT is a tool for automated testing in Emacs Lisp. Its main features are facilities for defining tests, running them and reporting the results, and for debugging test failures interactively.

ERT is similar to tools for other environments such as JUnit, but has unique features that take advantage of the dynamic and interactive nature of Emacs. Despite its name, it works well both for test-driven development (see http://en.wikipedia.org/wiki/Test-driven_development) and for traditional software development methods.

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elisp: Live von der Front: Datum von "%Y-%m-%d" nach "%d.%m.%Y" (aka "YYYY-mm-dd" nach "dd.mm.YYYY") konvertieren

Federico Cervelli (ehemals zugeschrieben an Pietro Liberi): Diana und Kallisto

Hier mal das Beispiel einer typischen Emacs-Session: Im Rahmen des Beitrages "The Road to Titaneion 3" habe ich die genauen Zahlen der einzelnen Arbeitsschritte aus dem Log meines Git-Repositories rekonstruiert. So weit, so gut. Nur leider erhalte ich in der exportierten Liste ein falsches Datumformat.

Dieses ließe sich bestimmt auch direkt beim Exportieren der Log-Meldungen anpassen (ah ja: z. B. per --date=<format>). Ich nehme dafür aber - allein schon, weil man als Emacs-User, der was auf sich hält, alles mit Emacs erledigt - lieber Emacs:

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Leben in Emacs

Thomas Cole: Expulsion from the Garden of Eden

Als höchstes Ideal für Emacs-User gilt es, sämtliche Aufgaben, die man am Rechner erledigt, in Emacs zu erledigen.

Es gilt als höchstes Ideal, Emacs niemals zu verlassen, niemals zu beenden und niemals - wirklich niemals - neu zu starten:

Wie, du verlässt Emacs?

Das höchste Ideal für Emacs-"Enthusiasten" besteht aus drei einfachen Worten:

Leben in Emacs.

aka

Living in Emacs.

Kann man machen. Muss man aber nicht. Ich habe diesen Punkt bereits überwunden und hinter mich gelassen. Ich lebte eine Zeitlang in Emacs - und zwar nur in Emacs - , es war nett, es war schön, doch die Reise dahin war schöner als das Ziel selbst. Was macht er, der ständig um sein Leben kämpfende Held, wenn er alle Ziele erreicht, alle Gefahren überwunden hat?

Er fängt an, sich furchtbar zu langweilen.

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dired als FTP-Client aka mehrere Dateien und Ordner per FTP hochladen

Webseiten per org-mode zu erzeugen ist ja gut und schön, nur: Wie bekommt man die Dateien per Emacs auf den entfernten Server?

Unter "normalen" Bedingungen würde ich für so was einfach FileZilla verwenden. Da ich auf meiner lokalen Maschine alles mit Emacs erledige und darüber hinaus kein X (GUI), keine Desktop Environment und keinen Window-Manager verwende, bleibt nur der Weg über die Kommandozeilentools - oder eben halt: Emacs.

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